Kulturhistorische Entwicklung

Kulturhistorische Entwicklung

Der Drömling liegt in einem muldenartigen Teilstück eines sich von Breslau bis Bremen erstreckenden Urstromtals der Saale-Eiszeit. Gegen Ende des Pleistozäns vor ca. 10.000 Jahren setzte die Versumpfung des Gebietes ein. Noch um 1750 wurde der Drömling vermutlich von Schwarzerlen und Moorbirken sowie Ried- und Röhrichtbeständen beherrscht. Das heutige Landschaftsbild hat seinen Ursprung im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts, nachdem König Friedrich II. von Preußen im Jahre 1770 den Befehl zur Entwässerung und Kultivierung des Drömlings erteilt hatte. Daraufhin wurde die Ohre als Hauptgewässer ausgebaut und eine Vielzahl von Entwässerungsgräben angelegt. Charakteristisch für das Gebiet ist die nach ihrem Schöpfer, dem Rittergutsbesitzer Theodor Hermann Rimpau (1822-1888), benannte Rimpau`sche Moordammkultur mit einem noch heute sichtbaren, engmaschigen Netz sogenannter Moordammgräben.

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